Restarbeiten auf der Trasse

Restarbeiten auf der Trasse

Dienstag, den 20. Januar 2015 um 11:00

Und weiter geht’s: Auf der Nordbahntrasse stehen ganz regulär noch etliche Restarbeiten an. Nur wenige bringen kleinere Einschränkungen für die Nutzer mit sich.

Geländer

Seit Mitte vergangener Woche hat eine von der Stadt Wuppertal beauftragte Geländerbaufirma damit begonnen, die noch fehlenden Geländer am Wupperfelder Viadukt (Bartholomäusstraße) aufzustellen. Dies wird in den nächsten Tagen abgeschlossen sein, gleich danach werden dann auch noch LED-Leuchten auf dem 188 Meter langen Viadukt installiert.

In dieser Woche beginnt ebenfalls die Geländermontage an den Brücken Flieth (Vohwinkel), Heuweg (Lüntenbeck) und Hölker Feld (Nächstebreck).

In der kommenden Woche sind die Geländer an den Brücken Am Eskesberg und Im Hölken an der Reihe. Nach den letzten Informationen kommt es bei den Spezialkonstruktionen des längsten und imposantesten Bauwerks, des Kuhler Viaduktes über dem Steinweg mit seinen 280 Metern, bei Brüstungen und Geländern evtl. zu Verzögerungen bis zum Frühjahr 2015.

Die im Originalzustand erhaltenen großen Viadukte im Barmer Trassenabschnitt, Steinweg und Bartholomäusstraße, erhalten spezielle Geländer, welche sich weitgehend am Originalzustand orientieren und so der unter Denkmalschutz stehenden Architektur dieser Bauwerke gerecht werden.

Asphalt

Sobald es das Wetter erlaubt, werden auch noch die fehlenden letzten Asphaltfeinschichten auf diesen beiden großen Viadukten aufgebracht. Dann ist auch der Barmer Trassenteil bis auf wenige Restarbeiten am Rand des Weges fertig.

Alle Arbeiten werden so geplant und ausgeführt, dass die Trasse durchgehend nutzbar ist. Wenn asphaltiert wird, müssen sich Fußgänger und Radler an zwei oder drei Tagen jeweils eine Brückenhälfte teilen. Wegen des lang anhaltenden Regens in den Wochen vor der Trasseneröffnung im Dezember 2014 war der Zeitrahmen bis Weihnachten für diese Arbeiten von der Stadt zu kurz bemessen.

Verfüllungen

So gut wie abgeschlossen ist die am Monatsanfang begonnene Verfüllung eines alten Bahnsteigzugangs am ehemaligen Bahnhof Varresbeck. Die nicht mehr benötigte Tunnelröhre war noch teilweise vorhanden. Sie mündete heute auf den Aldi-Parkplatz an der Benrather Straße. Ist die Röhre zu, können dauerhaft Unterhaltungskosten eingespart werden. Der Auftrag für diese Maßnahme mit rund 95.000 Euro Kosten ging noch 2014 im Rahmen des Projekts Nordbahntrasse mit einer 90-Prozent-Förderung von Land und EU an eine Dormagener Baufirma.

Dieses Unternehmen kümmert sich ebenso um die ehemalige Zufahrt zur Kippe Lüntenbeck von der Straße Deutscher Ring aus. Auch hier wird für knapp 120.000 Euro eine tunnelartige kurze Röhre verfüllt. Dann entfallen auf Dauer Prüf- und Unterhaltungskosten von mehreren Tausend Euro, die sonst mindestens alle drei Jahre fällig gewesen wären.

Poller

Und schließlich stehen im Westen der Trasse im Bereich des Gewerbegebiets VohRang seit vergangener Woche die noch fehlenden Poller. Sie verhindern, dass PKW die Trasse als Abkürzung nutzen. Dies ist leider immer wieder vorgekommen.

Foto: Jürgen Schroeder

von Mario Schroeder