Projektstand

Die Einweihung der Nordbahntrasse Ende 2014 darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Projekt innerhalb des Förderzeitraums von immerhin ca. sechs Jahren nicht vollständig abgeschlossen wurde. Der einzige Förderbereich, der weitgehend fertig gestellt wurde, war der Förderbereich 2, den die WUPPERTALBEWEGUNG e.V. bzw. ihre für das Projekt gegründete hundertprozentige Tochtergesellschaft, die gemeinnützige Wuppertaler Nordbahntrassen GmbH, ausgebaut hat. In den anderen Förderbereiche, bei denen die Stadt Bauherrin war,  stehen aber auch jetzt (Stand Ende 2016) noch wesentliche Restarbeiten aus, die  in späteren Jahren ausgeführt werden müssen. Die Stadt hat die Kosten gegenüber der WUPPERTALBEWEGUNG auf vier Millionen Euro geschätzt. Dabei hat das Land entgegenkommenderweise auf Antrag der Stadt 2013 das zu erreichende Projektziel reduziert, die Herausnahme von im Projekt ursprünglich enthaltenen Maßnahmen bei unveränderten Fördermitteln gebilligt und den Förderzeitraum für den Innenbereich um ein Jahr bis Ende 2015 verlängert.

Bedauerlich ist besonders, dass die Verschiebung gerade auch diejenigen Objekte traf, die von der Stadt bereits vor Jahren als am sanierungsbedürftigsten identifiziert worden waren.

Aus dem ursprünglichen Förderzeitraum verschobene Baumaßnahmen auf die Zeit ab 2015

  1. Verfüllung der Brücke Düsseldorfer Straße (erledigt)
  2. Ersatzneubau der Brücke Wüstenhofer Straße (begonnen)
  3. Sanierung der Brücke Uellendahler Straße (begonnen)
  4. Sanierung der Brücke Sedanstraße
  5. Sanierung des Westkotter Viadukts
  6. Sanierung der Brücke Germanenstraße
  7. Ersatzneubau der Brücke Max-Planck-Straße (begonnen)
  8. Maßnahmen der Priorität 2 in der Schlucht Bramdelle (begonnen)
  9. Sanierung der Bögen an den Viadukten nach Austrocknung des Mauerwerks

Der Zeitpunkt der Durchführung ist abgesehen von begonnenen Maßnahmen unbestimmt. Die Arbeiten werden in die Prioritätenplanung der Stadt für alle Straßen eingetaktet werden und sie müssen nach 2015 voll aus dem sowieso schon knappen Etat der Stadt für Straßenbau und -unterhaltung finanziert werden.

Fortlaufende Sicherungsarbeiten

Notwendig sind auch noch an vielen Stellen Sicherungsarbeiten an Böschungen wie z.B. das Auskratzen und Verfüllen von Mauerfugen, die aber der Zweite Arbeitsmarkt vornimmt, so dass die Kostenbelastung relativ niedrig ist.